3 und 4 HLS in Wien – Viktor-Frankl-Museum und Narrenturm
Gemeinsam mit Frau Prof. Gutjahr, Herrn Prof. Findt und Frau Prof. Lumetzberger besuchte die 3 und 4 HLS am 27. Mai im Rahmen des PPPS-Unterrichts unsere Landeshauptstadt Wien. In Gruppen aufgeteilt durften die Schülerinnen einerseits an einem Workshop im Viktor-Frankl-Museum teilnehmen und andererseits die pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm bestaunen.
Im Workshop erfuhren wir die wichtigsten Eckdaten im Leben von Viktor E. Frankl, dem Begründer der Existenzanalyse und Logotherapie, und beschäftigten uns mit der Grundfrage des Sinn des Lebens. Dabei beleuchteten wir in Zweierteams mögliche Lebensereignisse als „schaffender“, „erlebender“, „leidender“ Mensch und wie wir diese möglichst gut bewältigen können. Für unsere Schülerinnen war dies insbesondere in Rückblick auf das anstrengende Schuljahr ein wichtiger Input. Mitnehmen konnten sie sich vor allem, sich bei einschneidenden und möglicherweise negativen Schicksalsschlägen nicht die Frage zu stellen „Warum immer ich?“, sondern mit „wozu?“ zu reagieren. Damit kann der Blick auf die zukünftige Weiterentwicklung gelenkt werden.
Der Narrenturm, eine ehemalige Anstalt zur Pflege von psychisch erkrankten Menschen im 18 Jhdt., bot uns einen Einblick in die Krankheitslehre und Pathologiegeschichte. Rundum Infektionen, Tumore, Geschlechtskrankheiten und Entzündungen konnten wir uns dadurch ebenso weiterbilden.
Zwischen den Programmpunkten blieb genug Zeit, um über das vergangene Schuljahr zu plaudern, die Pläne in den Sommerferien zu besprechen und über die bevorstehenden letzten Schuljahre und ihre Herausforderungen zu philosophieren. Ganz im Sinne von Viktor E. Frankl: „Das Leben stellt die Fragen, der Mensch ver – antwortet.“
Simone Lumetzberger





