Gedenkfeier St. Valentin 2026 „Anna-Strasser-Platz“
81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa ist das Innehalten und Nachdenken über die Gräueltaten des Nationalsozialismus wichtiger denn je. Die Schülerinnen der 3HLS gestalteten hierzu ein eindrucksvolles Programm, das im Rahmen der Gedenkfeier präsentiert wurde.
Im Zentrum unseres Beitrags stand die Gegenüberstellung von Tätern und Opfern (bzw. Widerstandskämpfern). Dabei beleuchteten wir bewusst auch die Rolle der Frauen im NS-Regime:
- Ilse Koch – Die „Hexe von Buchenwald“ (Täterin)
- Irma Grese – Die „Hyäne von Auschwitz“ (Täterin)
- Georg Elser – Der einsame Handwerker (Widerstand)
- Anton Saefkow – Der unermüdliche Organisator (Widerstand)
Mit der Vorstellung der Täterinnen wollten wir aufzeigen, dass Frauen ebenfalls aktiv an den Verbrechen beteiligt waren, auch wenn der überwiegende Teil der Täter männlich war. Diese berührende Feier hat uns verdeutlicht, wie lebendig und notwendig unsere Erinnerungskultur und das Versprechen „NIEMALS VERGESSEN“ bleiben müssen.
Mag. Margit Schoder






